Mobilisierung: Mein Weg vom Zivilisten zum Militärangehöriger – 30.07.2024 Tag vierundfünfzig. Ausbildungstag 11. Schießen mit dem AKM

Heute war Schießtag. Wir schossen zuerst aus einer Entfernung von 25 Metern, dann aus einer Entfernung von 100 Metern.

Ich bin meiner Frau und meinen Freunden sehr dankbar für ihre Hilfe. Sie haben mir eine spezielle Brille bestellt. Es war eine Sonderanfertigung, innen sind Sehgläser und außen Schutzgläser.

Ohne diese Brille hätte ich nicht am Schießtraining teilnehmen können.

Zuerst bekamen wir jeweils 40 Patronen. Wir luden unsere vier Magazine mit jeweils 10 Patronen. Dann begaben wir uns auf die 25-Meter-Position.

Wichtig war die strenge Anweisung der Ausbilder. Sie sagten, wenn wir schlecht treffen, würden sie uns weiter unterrichten und mit uns weiterarbeiten. Wenn wir jedoch gegen die Sicherheitsvorschriften verstoßen, würden wir disqualifiziert und könnten nicht am Schießen teilnehmen.

Hier sind die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Waffen:

  1. Behandeln Sie Waffen immer so, als wären sie geladen.
  2. Richten Sie die Waffe nicht dorthin, wo Sie nicht schießen wollen.
  3. Der Finger darf nur dann am Abzug sein, wenn Sie bereit sind zu schießen.
  4. Behalten Sie immer den Bereich vor und hinter dem Ziel im Blick.
  5. Lassen Sie die Waffe niemals unbeaufsichtigt.

Wir bekamen noch einmal eine Einweisung, wie der Ablauf sein würde. Wir legten die Magazine mit scharfer Munition ein, schoben eine Patrone in die Kammer und sicherten die Waffe. Wir nahmen die erforderliche Position ein. Wir schalteten auf Einzelschussmodus und begannen zu schießen.

Außerdem setzten wir Ohrstöpsel oder spezielle Kopfhörer auf 🙂

Die ersten beiden Male schießen wir liegend. Zweimal 10 Patronen. Nach jedem Schuss rannten wir zu unserem Ziel und schauten, wie wir getroffen hatten.

Nach dem ersten Mal sah ich nur einen einzigen ziemlich guten Treffer fast genau ins Schwarze und das war’s. Das hat mich ein wenig traurig gemacht. Mein Nachbar links von mir hatte dagegen sehr viele Treffer.

Man sagte mir, dass er eines der besten Ergebnisse erzielt habe. Ich dachte mir: Na gut, jetzt reiß ich mich zusammen, mach es besser und treffe auf jeden Fall.

Wir machten noch 10 Schüsse im Liegen und… Als wir dann die Trefferzahl anschauten, hatte ich überhaupt keinen Treffer erzielt. Das hat mich niedergeschlagen, ich fühlte mich irgendwie ungeschickt.

Da bemerkte einer der Ausbilder, dass mein Nachbar links ganze 15 Treffer hatte. Wie konnte jemand mit 10 Patronen 15 Treffer erzielen? Da wurde uns klar, dass ich einfach nicht auf das richtige Ziel geschossen hatte :).

Danach schossen wir im Sitzen. Ich schoss nun auf mein Ziel und erzielte ein recht gutes Ergebnis mit Treffern. Ich war erleichtert und beruhigte mich – mit mir war alles in Ordnung.

Dann schossen wir im Stehen. Im Stehen war es deutlich schwieriger. Nach 10-15 Sekunden spürte ich, wie mein Visier zu wackeln begann. Deshalb traf ich nur dreimal. Aber für das erste Mal war das mehr oder weniger normal.

Dann gingen wir auf eine größere Entfernung, 100 Meter. Wir bekamen noch 30 Patronen und luden noch drei Magazine mit jeweils 10 Patronen.

Danach schossen wir liegend, sitzend und stehend auf Ziele in 100 Metern Entfernung. Danach schaute sich jeder von uns das Ergebnis an und konnte sogar ein Blatt mit dem Ziel als Andenken behalten. Ich hatte etwa ein Dutzend Treffer. Einer war eine 9. Es gab keinen einzigen Volltreffer 🙂

So haben wir eine lustige Zeit verbracht. Die Stimmung war positiv und gut.

Das Wetter trug ebenfalls zu einem besonderen Erlebnis bei. Es regnete zeitweise kurz, aber ziemlich stark. Das machte die Atmosphäre noch besonderer.

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