An diesem Tag hatten wir Ingenieurwesen. Genauer gesagt: Sprengfallen, Minen, Verminung, Graben von Schützengräben.
Zuerst wurde über Sprengfallen gesprochen. Kurz gesagt, Sprengfallen sind so unauffällig und werden so geschickt platziert, dass man sie in den meisten Fällen nicht sieht.
Deshalb wird eine Katze verwendet (kurz gesagt ist das ein großer Haken an einem Seil). Der Soldat wirft die Katze 15 bis 20 Meter vor sich und zieht sie dann zurück. Auf diese Weise werden alle Sprengfallen aktiviert.
Was die Minen angeht, so gibt es so viele davon, und sie sind so raffiniert konstruiert, dass es mir schwerfiel, mir das alles anzuhören. Ich verstehe nicht, wie man gegen all das ankämpfen kann. Kurz gesagt, Minen sind eine schreckliche Sache.
Was das Verminen angeht, kurz gesagt, kann alles vermint sein. Jedes Ding, das Sie finden, kann vermint sein, jedes einzelne. Eine Packung Zigaretten, eine Brieftasche, eine Brille. Ganz zu schweigen von Dingen wie Waffen. Wenn Sie also etwas Schönes und Interessantes finden, überlegen Sie es sich hundertmal, bevor Sie es mitnehmen oder als Trophäe behalten.
Dann wurde uns erklärt, wie man einen Schützengraben richtig gräbt. Ein Schützengraben ist nicht einfach nur ein Loch. Vor dem Schützengraben muss ein spezieller Wall angelegt werden (aus der Erde, die man ausgehoben hat). Dieser Wall wird Brustwehr genannt. Zwischen Schützengraben und Brustwehr muss ein Abstand von etwa 20 cm sein. Das ist zum einen notwendig, damit kein Erdreich in den Schützengraben gelangt. Zweitens kann dieser Raum als Ablagefläche genutzt werden. Es gibt noch einige weitere Details, aber ich werde nicht alles im Detail beschreiben.
Danach gab es eine praktische Übung, bei der wir Schützengräben für das Schießen im Liegen gruben. Wir versuchten, alle Regeln einzuhalten, die uns gerade erklärt worden waren.




