Nach dem Mittagessen gab es eine interessante Übung. Ihr Ziel war es, den Soldaten ihre Angst vor schwerem Gerät zu nehmen.
Der Punkt ist, dass Menschen normalerweise Angst vor schwerem Gerät haben, manchmal sogar panische Angst.
Aber wie uns die Ausbilder erklärten, hat derjenige, der in einem Panzer sitzt, noch mehr Angst. Er ist in dieser Blechdose eingeschlossen.
Außerdem wird ein Panzer, sobald er auf dem Schlachtfeld erscheint, zum vorrangigen Ziel, und alles, was möglich ist, wird auf ihn abgefeuert. Deshalb hat derjenige, der im Panzer sitzt, noch mehr Angst als Sie.
Außerdem hat diese große Maschine tatsächlich ziemlich viele tote Winkel.
Die erste Übung bestand darin, unter einem MTLB hindurchzukriechen. Die nächste Übung bestand darin, unter einem hochgefahrenen MTLB hindurchzukriechen (wenn der Motor läuft, ist das noch beängstigender).
Die nächste Übung war interessant: Auf der Straße waren Schützengräben ausgehoben worden. Jeder erhielt fünf Platzpatronen sowie eine ungeladene RPG oder eine Platzpatrone.
Man musste sich in den Graben setzen. Wenn der MTLB näher kam, musste man dreimal mit dem Maschinengewehr auf ihn schießen. Dann musste man sich in den Graben setzen und den MTLB über sich hinwegfahren lassen. Sobald er über einen hinweggefahren war, musste man aus dem Graben klettern und entweder eine Platzpatrone auf ihn werfen oder imaginär mit dem RPG auf ihn schießen. Nach dem imaginären Schuss musste man in den Graben kriechen und die imaginäre Explosion abwarten. Danach musste man das Maschinengewehr nehmen und noch zwei Schüsse aus dem Maschinengewehr auf die imaginäre Besatzung des MTLB abgeben.
Wie erwartet, löste dieser Vorgang bei den meisten Teilnehmern Begeisterung aus, und es gab keine Angst. Es gab sogar den Wunsch, diese Übung noch einmal zu wiederholen.
Psychologen sagten, dass man sich diese Empfindungen merken und versuchen sollte, sie in einem echten Kampf zu haben.




