Mobilisierung: Mein Weg vom Zivilisten zum Militärangehörigen – 09.08.2024 Tag vierundsechzig. Ausbildungstag 21. Die richtige Strafe

Heute hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem meiner Kameraden. Das Gespräch drehte sich um unseren gestrigen Ausfall. Ich fragte Alexei, ob er der Meinung sei, dass sich etwas geändert habe und wir unsere Lektion gelernt hätten.

Alexei sagte, dass er positive Veränderungen sehe. Unsere Ausbilder haben nicht einfach angefangen, uns mit irgendwelchen dummen Aufgaben zu beauftragen. Stattdessen haben sie angefangen, uns aktiv zu trainieren. Die Kadetten ihrerseits haben verstanden, dass wir wirklich viele Fehler gemacht haben, und haben sich bemüht, gut zu trainieren und zu lernen.

Alexei sagte, dass er dankbar dafür sei, dass die Ausbilder nicht einfach angefangen hätten, uns zu schikanieren und zu befehlen. Stattdessen haben sie uns mehr Lernstoff gegeben.

Das heißt, der Kadett versteht, warum das so ist, er versteht, dass er tatsächlich Fehler gemacht hat, die er korrigieren muss. Der Kadett versteht, dass es nicht darum geht, dass man ihn für ein Tier hält und ihn mit etwas belasten will. Nein, man will ihn unterrichten.

Das war die Beobachtung einer Person. Ich kann noch nicht genau sagen, wie objektiv sie ist. Aber die Idee, dass Bestrafung in Form von mehr Belastung im Unterricht erfolgen sollte, hat mir gefallen. Man sollte nicht um der Bestrafung willen bestrafen.

Wir haben ein klares Ziel: Nach der Ausbildung sollen wir überleben und die gestellten Aufgaben erfüllen können. Alle Handlungen und Beschäftigungen müssen klar auf dieses Ziel hinführen.

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